Die Bärenmacherin und ihre Geschichte

  Meine Schwester mit Wollbäckchen, unser aller Kindheitsbär
vor über 50 Jahren (
ACHTUNG:
NEUIGKEITEN VON WOLLBÄCKCHEN AM ENDE DES TEXTES!)

 
Seit Ende 1998, als ich an einem Kurs an der hiesigen Kunsthandwerksschule teilnahm, nähe ich hier in Ostfinnland Bären, die ich unter dem Namen "Finnteddy" anbiete.

Eigentlich bin ich Übersetzerin und Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache, habe aber seit meiner Kindheit sehr gerne alle möglichen Handarbeiten ausprobiert und eigentlich immer etwas "zwischen den Fingern gehabt".
Ich stamme ursprünglich aus Berlin, bin aber vor mehr als 20 Jahren nach Finnland ausgewandert und lebe hier inmitten einer wunderbar unberührten Natur (mit vielen Bären!) zwischen Seen und Wäldern mit meiner Familie.


Meine Finnteddies sind fast ausschliesslich Einzelstücke, Serienbären möchte ich nicht herstellen. Jedes Geschöpf hat seine ganz individuelle Persönlichkeit, denn die Einzigartigkeit von Menschen und Bären macht diese für mich erst interessant.


In Finnland existiert so gut wie keine "Bärenszene", darum ist das Internet die eigentliche Vertriebsmöglichkeit von hier aus. So biete ich meine Bären bei www.bearpile.com und seltener auch bei Ebay an (Verkäufer: Finnteddy), vor allem aber auf dieser HP, die regelmässig um neue Bären ergänzt wird. Teddies von mir leben heute in den USA, Australien und Afrika, in Italien, England, Österreich, Norwegen, Frankreich,Holland, Deutschland und vielen anderen Ländern.

Seit Jahren verbinde ich die Bärenmacherei mit meiner anderen Leidenschaft, dem Färben mit Naturfarben,und köchele meine Materialien mit Brennnesseln, Gras, Birken- und Apfelbaumblättern und vielen anderen Materialien aus meiner unmittelbaren Umgebung. Außerdem verwende ich, um leuchtendere Farben zu erzielen, eine Farbmischung aus natürlichen Materialien, die "Earth Pallette Dyes", die man bisher nur in Australien, Kanada und England bestellen kann, sowie Rainbow Dyes, ebenfalls aus England. Das Ausprobieren verschiedener Methoden, Techniken, Materialien und Stile macht mir sehr viel Spaß, und darum gleicht bei mir eben kein Bär dem anderen. Auch meine selbst entwickelten Schnitte verwende ich meist nur einige Male, um schon bald wieder einen neuen zu entwerfen.

Internetkontakte mit anderen BärenmacherInnen, aus denen sich inzwischen auch teilweise gute Freundschaften entwickelt haben, sowie die CD von Rotraud Ilisch "Teddies, Bären, und so weiter", die auch viele Bären und Tipps zum Färben von mir enthält, waren und sind eine große Freude und Hilfe bei der Bärenmacherei. Bärenkünstler sind ein hilfsbereites und grosszügiges Völkchen und teilen gerne ihre neuen Erkenntnisse und Entdeckungen mit Freunden und Kollegen.Vor allem auf den zahlreichen Bären-Listen im Internet können Anfänger wie Fortgeschrittene immer wieder Neues lernen, Tipps erfragen und Kontakte mit anderen Bärenmachern anknüpfen. 

Photos und Artikel über meine Teddies, meine Färbetechniken und mich erscheinen ziemlich regelmässig in allen internationalen Bärenfachzeitschriften, so dem englischen Bären-Magazin TeddyBearScene, den amerikanischen Bärenzeitschriften Teddybear&Friends,Teddy Today und Teddybear Review und den deutschen Magazinen Teddys und BärReport, wo auch immer mal wieder Schnitte und Färbetipps zum Arbeiten mit Naturfarbmaterialien oder Anleitungen zum Nadelfilzen abgedruckt werden (z.B.BärReport Herbstausgabe 2002, Teddys Frühjahr 2003, Frühjahr 2004).

                                                     

 Im Herbst 2002 wurde mein Bär "Pertti" im englischen EVA-Wettbewerb nominiert und 2003 gewann ich mich "Tuesday" den Readers' Choice Award der englischen Zeitschrift TeddyBear Scene. "Macchiato" wurde Vierter im internationalen Wettbewerb TED worldwide 2004.

An Messen und Ausstellungen nehme ich nur selten teil.

Bitte schauen Sie regelmässig nach Neuigkeiten auf den Adoptionsseiten.

Susanne Mensing-Varila

PS:Neuigkeiten von Wollbäckchen:

Seit dem 28. Oktober 2004 lebt mein alter Steiffbär aus Kindheitstagen namens Wollbäckchen wieder bei mir,nachh etwa dreißig Jahren Trennung gab ihn meine Schwester an mich zurück und hat mir damit eine der Riesenfreuden meines Lebens bereitet.


                    Wollbäckchen, Oktober 2004



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